Eine Vitametik-Studie mit Überzeugung

Wissenschaftliche Studien haben das Ziel, u.a. Therapien oder Methoden der Heilkunde systematisch zu überprüfen und anschließend detailliert auszuwerten. Nur so kann festgestellt werden, ob und wie wirksam diese sind.

 

Da der Berufsverband für Vitametik aus Überzeugung von einer Wirksamkeit der Alternativmethode Vitametik ausgeht, wurde dieser Nachweiseinholung per Wissenschaftsstudie stattgegeben. Für die Möglichkeit der Kostenerstattung bei Krankenkassen sowie erleichterter Werbung im Rahmen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) ist zusätzlich der Nachweis einer anerkannten wissenschaftlichen Studie notwendig. Dies kann idealerweise durch eine unabhängige deutsche Universität geschehen, die darauf spezialisiert ist. Das Vorhaben wird aktuell an der Universität Deutsche Sporthochschule Köln durchgeführt.

Rechtliches zur Studie für eine wissenschaftliche Anerkennung

Vor allem das Heilmittelwerbegesetz (HWG) bildet den rechtlichen Rahmen für Werbung im deutschen Gesundheitswesen. Es gilt für die Hersteller und Anbieter von Arzneimitteln und Medizinprodukten als auch für Leistungserbringer wie unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte der Alternativmedizin.

 

Letztgenannte verstehen sich als Alternative oder Ergänzung zu klassisch begründeten Behandlungsmethoden, wie sie im Medizin- und Psychologiestudium gelehrt werden. Sie werden in Abgrenzung zum Begriff „Schulmedizin“ verwendet, die die vorrangig wissenschaftlich orientierte Medizin beschreibt. Zu den alternativ- und komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden gehören Naturheilverfahren, Körpertherapieverfahren, Entspannungsverfahren und andere Behandlungsmethoden.

 

2006 wurde bereits festgestellt, dass für eine Tätigkeit als Vitametiker keine Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 des Heilpraktikergesetzes erforderlich ist. Laut dem Urteil des OVG Niedersachsen vom 20.07.2006, Aktenzeichen: 8 LC 185/04 zielt die Alternativmethode Vitametik auf eine Linderung von Krankheiten oder Beschwerden, unterliegt aber dennoch nicht dem Heilpraktikergesetz und ist insofern nicht erlaubnispflichtig. Ein weiterer positiver Beschluss des LG Nürnberg (AZ 19 O 4414/16) legt Vitametik zusätzlich nahe, seine Werbemöglichkeiten mit einer Wissenschafts-Studie abzusichern bzw. zu erweitern.